Per
Funkmeldeempfänger wurden die Männer der Freiwilligen Feuerwehr Wettersbach am
Samstag, den 23.01.2002, zu einem Scheunenbrand in der Talstraße 55 in Palmbach
gerufen. Bereits sechs Minuten später traf das erste Wettersbacher
Einsatzfahrzeug am Brandort ein. Eine Scheune brannte in voller Ausdehnung und
Funkenflug sowie starke Hitze bedrohte auch die Nachbarhäuser.
Da
noch Personen im Gebäude vermutet wurden, betrat ein Rettungstrupp sofort nach
Eintreffen des ersten Fahrzeuges das Objekt, wobei sich ein Feuerwehrmann beim
verlegen der Schlauchleitung eine
leichte Rauchvergiftung zuzog und anschließend im Rettungswagen betreut werden
musste. Glücklicherweise befand sich niemand mehr in der brennenden Scheune.
Das Feuer drohte, zunehmend auf die Nachbarhäuser überzugreifen! Zusammen mit
den inzwischen eingetroffenen Kameraden aus Stupferich und der Berufsfeuerwehr
Karlsruhe wurde das Brandobjekt in zwei Abschnitte eingeteilt, um das Ausbreiten
der Flammen zu verhindern. Gegen 22.30 Uhr war die aktuelle Gefahr für die
anliegenden Gebäude abgewendet und es konnte mit dem Ablöschen des Schuppens
begonnen werden. Durch den effektiven Einsatz von 6 C- Rohren, einem Wenderohr
des Drehleiterfahrzeuges, 8 Trupps unter Atemschutz sowie einem Entlüftungsgerät
konnten die Flammen alsbald unter Kontrolle gebracht und um 1.13 Uhr ,,Feuer
aus" gemeldet werden.
Bei
diesem Einsatz wurden insgesamt zwei Feuerwehrleute leicht verletzt, der
Sachschaden liegt, nach Auskunft der Polizei, bei ca. 100.000,-- €uro. Im
Einsatz war auch die Schnelleinsatzgruppe des DRK Wettersbach. Aufgrund
der Löscharbeiten musste die Talstraße gesperrt werden, konnte jedoch ab ca.
0.30 Uhr wieder einseitig befahren werden. Die Feuerwehr Wettersbach war mit
drei und die Stupfericher Wehr mit zwei Löschfahrzeugen im Einsatz. Außerdem
war die Berufsfeuerwehr mit dem Löschzug tätig.
Aus
Wettersbacher Anzeiger vom 31.01.2002