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Freiwillige Feuerwehr Wettersbach
Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Grünwettersbach 1924 - 1980 (gekürzte Version)

Sie finden hier die Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Grünwettersbach.
Bei den Texten handelt es sich um Arbeitsentwürfe an denen fortlaufend gearbeitet wird. Diese Texte werden immer wieder aktualisiert und ergänzt.
Die Chroniken in der zur Zeit gültigen Fassung finden Sie auf den Seiten der Freiwilligen Feuerwehr Wettersbach.
www.feuerwehr-wettersbach.de


  Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Grünwettersbach von 1924 bis 1980

Die Freiwillige Feuerwehr Grünwettersbach als eine Organisation mit eigener Satzung und Verwaltung wurde am 12.10.1924 gegründet. Die Initiative, eine Freiwillige Feuerwehr ins Leben zu rufen, ging vom damals amtierenden Bürgermeister Josef Lehmann (1920 - 1933) aus. Er hat die Männer der Gemeinde aufgefordert, sich zur Gründung der Feuerwehr im Bürgersaal des Rathauses einzufinden.

Dieser Aufruf kam in der Bevölkerung sehr gut an, denn es hatten sich 54 Männer zur Gründungsversammlung eingefunden. Zum ersten Kommandanten dieser neuen Freiwilligen Feuerwehr wurde Bürgermeister Josef Lehmann und zu seinem Stellvertreter Gemeinderat Hermann Ruff gewählt.

Am 3. Januar 1932, nachts um 1 Uhr mußte die Freiwillige Feuerwehr erstmals ein Feuer bekämpfen. Die große, nur wenige Meter außerhalb des Ortes gelegene Scheune des K. Fr. Löffler (Küfer) stand in hellen Flammen.

In den Jahren des Zweiten Weltkrieges war die Mannschaft durch die Einberufung der jungen Wehrmänner zur Wehrmacht stark dezimiert.

Am 02.12.1945 nahm die Freiwillige Feuerwehr wieder ihre Tätigkeit auf, bei der August Konstantin zum 1. Kommandanten gewählt wurde. Als weitere Verwaltungsmitglieder wurden von der Versammlung Wilhelm Kappler zum zweiten Kommandanten, Karl Mössinger zum Schriftführer und Wilhelm Ostermeier zum Kassier gewählt.

Um die Feuerwehr wieder zu einer leistungsfähigen Wehr auszubauen, war es notwendig, vor allem junge Männer der Feuerwehr zuzuführen. Am 3. Januar 1947 wurden von Bürgermeister Wilhelm Ostermeier alle Männer im Alter von 14 bis 45 Jahren in das Rathaus eingeladen. Dem Appell des Bürgermeisters folgten 16 Männer, die in die Feuerwehr eintraten. Im Dezember 1947 wurde beschlossen, für die Motorspritze einen neuen Transportanhänger, sowie für die 45 Wehrmänner neue Bekleidung und Stiefel zu beschaffen. Im Jahre 1949 hatte die Freiwillige Feuerwehr Grünwettersbach eine Gesamtstärke von 97 Mann.

Ein neuer Gerätewagen konnte am 20. Juni 1951 angeschafft werden.

Am 7. Juli 1962 konnte, nach einem Jahr Bauzeit, das neue Feuerwehrgerätehaus an der Quellenstraße 1 (Pfeilerweg) eingeweiht werden.

Am 31. August 1964 ging für die Grünwettersbacher Wehr ein lange gehegter Wunsch in Erfüllung. Von der Gemeinde wurde ein neues Tanklöschfahrzeug (TLF 16) mit einem Fassungsvermögen von 2400 Litern Wasser beschafft.

Nach 18 jähriger Tätigkeit trat zum Jahresende 1966 der 1. Kommandant Edwin Höger und zugleich auch sein Stellvertreter Karl Bessler, der 13 Jahre dieses Amt inne hatte, zurück. Bei der nächsten Jahreshauptversammlung, am 16. Januar 1967 wurde Heinz Mössinger zum Kommandanten und Herbert Rabold zu seinem Stellvertreter gewählt.

Den ständigen Bemühungen für den erforderlichen Nachwuchs zu sorgen, waren in den Jahren 1966 und 1967 von Erfolg gekrönt.

Manfred Link bildete eine Gruppe junger Wehrmänner aus.

Im Jahre 1968 konnte eine 18 Meter Anhängeleiter (AL 18) angeschafft werden, die noch heute zu historischen Übungen eingesetzt wird.

Heinz Mössinger der mit Geschick und Umsicht die Wehr in der kurzen Zeit seiner Kommandantentätigkeit geführt hatte, verstarb am 6. Februar 1971 an einem plötzlichen Herztod im Kreise seiner Feuerwehrkameraden.

Mit großem Vertrauensbeweis wurde am 14. März 1971 Manfred Link zum Kommandanten gewählt, der die Grünwettersbacher Wehr mit viel Erfolg bis zur Gründung der neuen Abteilung geführt hat. Manfred Link war von 1973 bis 1974 auch Unterkreisführer des Kreises Albtal. Zum Jahresende 1973 gehörten der Wehr 42 Aktive an. Zwölf Mitglieder umfaßte die Altersmannschaft.

Der Zusammenschluß der beiden selbständigen Gemeinden Grünwettersbach und Palmbach am 1. Januar 1972, brachte die erste Namensänderung der Wehr. Es entstand die Freiwillige Feuerwehr Wettersbach, Abt. Grünwettersbach.

Mit der Eingemeindung zur Stadt Karlsruhe wurde am 1. Januar 1975 die bisher selbständige Wehr zur Freiwilligen Feuerwehr Karlsruhe, Abt. Grünwettersbach umbenannt.

Der Wechsel vom Kreisfeuerwehrverband zum Stadtfeuerwehrverband Karlsruhe wurde vollzogen.

Am 1. November 1976 wurde die Jugendfeuerwehr der Abt. Grünwettersbach gegründet, die von Jugendwart Herbert Rabold geführt wurde.

Am 27. Juni 1980, kurz vor der Gründungsversammlung zur neuen Abteilung Wettersbach, löste sich die Abteilung Grünwettersbach, bei einer außerordentlichen Hauptversammlung in der Carl – Benz - Schule, auf.

 

Die Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Grünwettersbach:

12.10.1924 bis 19.07.1933 Kommandant Joseph Lehmann

12.10.1924 bis 19.07.1933 Stellvertreter Hermann Ruff

19.07.1933 bis 24.04.1937 Kommandant Hermann Ruff

19.07.1933 bis 02.12.1945 Stellvertreter Karl Durban

24.04.1937 bis 02.12.1945 Kommandant Karl Höger

02.12.1945 bis 02.10.1949 Kommandant August Konstantin

02.12.1945 bis 12.04.1947 Stellvertreter Wilhelm Kappler

12.04.1947 bis 28.01.1950 Stellvertreter Leopold Eiermann

02.10.1949 bis 16.01.1967 Kommandant Edwin Höger

28.01.1950 bis 13.01.1951 Stellvertreter Adolf Wackenhut

13.01.1951 bis 24.01.1954 Stellvertreter Karl Stampfer

24.01.1954 bis 16.01.1967 Stellvertreter Karl Bessler

16.01.1967 bis 06.02.1971 Kommandant Heinz Mössinger

16.01.1967 bis 27.06.1980 Stellvertreter Herbert Rabold

13.03.1971 bis 27.06.1980 Kommandant Manfred Link

 

 

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