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Sanierung des Hallenbodens wurde vom Gemeinderat abgelehnt

Wie in der Stadtzeitung am 25.02.2011 und bei www.karlsruhe.de berichtet wird, hat der Gemeinderat bei seinen Haushaltberatungen in dieser Woche die notwendige Sanierung des Sportbodens in der Sporthalle Wettersbach abgelehnt.  Die Sanierung wird in diesem Doppelhaushalt nicht in Angriff genommen.

Der Ortschaftsrat Wettersbach hatte dieses Vorhaben beantragt. Ortsvorsteher Rainer Frank zeigte sich aber damit einverstanden, dass die Maßnahme in die Liste der zweitrangigen Prioritäten bei HGW aufgenommen wurde.

Für den Umbau und die Sanierung der Wolfartsweierer Hermann-Ringwald-Halle stehen 360.000 Euro zur Verfügung. Auch die Lustgartenhalle Hohenwettersbach findet sich auf der Investitionsliste für 2011/2012 wieder - mit der Sanierung des Sportbodens. Zurückgestellt wird dagegen der behindertengerechte Umbau des Begegnungszentrums Wolfartsweier (Antrag GRÜNE, KAL). In einem ersten Schritt werden jedoch die Toiletten barrierefrei zugänglich gemacht.

Ein klares positives Votum erhielt der Antrag der Ortsverwaltung Stupferich. Damit kann der Bauhof noch dieses Jahr ein mit 22.000 Euro kalkuliertes Vordach bekommen, um Winterdienstgeräte vor Witterung zu schützen. Eine Mehrheit erhielt auch der Antrag des Ortschaftsrats Stupferich zur Stromversorgung des Festplatzes bei der Bergleshalle. Zurückgestellt wurden dagegen die Mittel für den Erweitungungsbau des Feuerwehrhauses der Freiwilligen Feuerwehr Stupferich.

Gespendete Euros für Freibad Wolfartsweier werden verdoppelt

(Lä) Die Stadt bezuschusst auch künftig das Freibad Wolfartsweier. Zwar lehnte der Rat einen von SPD-Stadträtin Elke Ernemann beantragten Zuschuss von 50.000 Euro ab, einigte sich dann aber auf einen Kompromissvorschlag von Tilman Pfannkuch (CDU). Demnach wird die Stadt jeden vom Förderverein des Bades gesammelten Spendeneuro bis zu einer Gesamtsumme von 25.000 Euro verdoppeln.

Harsche Kritik an dem Begehren äußerte OB Heinz Fenrich. Er erinnerte an einen Ratsbeschluss aus dem Jahr 2004. Damals hatten sich die Räte darauf geeinigt, das Freibad zu schließen oder zuschussfrei dem Förderverein zu überlassen. Seit 2002 habe die Stadt dem Verein trotzdem über 900.000 Euro Betriebkostenzuschüsse gezahlt. Fenrich: "Welche Halbwertzeit haben unsere Beschlüsse?" Die Stadträte wollten mit ihrer Entscheidung das Ehrenamt stützen. Detlef Hofmann (CDU) votierte gegen "neue" Fakten für das Freibad. Eine grundsätzliche Entscheidung müsse mit dem neuen Bäderkonzept her.