• Increase font size
  • Default font size
  • Decrease font size

Palmbach

Wir freuen uns, Sie hier begrüßen zu können

Palmbach

Sie finden in diesem Bereich ausführliche Informationen über den Waldenserort Palmbach.


Wappen PalmbachKarlsruhe - Palmbach:

  • Gegründet 1701 von Waldensern.
  • Wohnen, Arbeiten und Erholen in schöner Natur
     
  • Ganz in der Nähe des Zentrums Karlsruhe, inmitten einer aktiven Dorfgemeinschaft. Hier lässt sich gut leben!
  • Hoher Freizeitwert und hohe Wohnqualität innerhalb der Technologieregion Karlsruhe.
  • Beste Verkehrsanbindungen zur BAB A8 Autobahnanschluss Karlsbad am Ortsrand.
  • Sehr gut ausgebauter Öffentlicher Personennahverkehr: 10 Bus-Minuten zur Stadtbahn oder 20 Bus-Minuten zum Hauptbahnhof Karlsruhe.
  • Durch den Fernmeldeturm Grünwettersbach aus über 100 KM Entfernung zu erkennen.

Die neuesten Berichte:


E-Mail Drucken

Erwin-Schöller-Straße

Bürgermeister Erwin Schöller

Wenn wir heute denkwürdige Daten und Geschehnisse der jüngeren Geschichte Palmbachs festhalten wollen, so gehört hierher auch die Erinnerung an Erwin Schöller.

Erwin Schöller wurde am 28. Juni 1917, in Karlsruhe geboren und kam 1942 nach Palmbach. Er war von 1947 bis 1971 Bürgermeister der selbständigen Waldensergemeinde Palmbach.

Am 21.12.1947 wurde er als 30-jähriger zum erstenmal von der Mehrheit der Palmbacher Bürger an die Spitze der Gemeinde gewählt. Palmbach hatte damals 550 Einwohner.  Im Jahre 1948

Weiterlesen: Erwin Schöller - Bürgermeister

 
E-Mail Drucken

Kreisbrandmeister Rudolf Link verunglückte vor 50 Jahren tödlich

Rudolf-Link-Straße50 Jahre nach dem tragischen Unfalltod von Rudolf Link wollen wir an den ehemaligen Palmbacher Bürger und Kreisbrandmeister des Landkreises Karlsruhe erinnern. Er erlag am 08. Juni 1968 seinen schweren Verletzungen, die er sich als Einsatzleiter bei einem Feuerwehreinsatz zugezogen hatte.

Rudolf Link war in den Morgenstunden des 27. Mai 1968, zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr Ettlingen, bei einem Großbrand einer Lagerhalle der Ettlinger Firma Findeisen & Weber [heute: Findeisen GmbH], im Einsatz. Als eine Acetylenflasche infolge der Hitzeeinwirkung explodierte, wurde durch die Druckwelle ein Mauerstück aus einer Türfüllung herausgerissen. Herumfliegende Steine trafen den in unmittelbarer Nähe stehenden Kreisbrandmeister. Mit an der Unfallstelle noch nicht erkennbaren inneren Verletzungen wurde Rudolf Link in das Diakonissenkrankenhaus Rüppurr eingeliefert, wo er dann am 08. Juni, im Alter von 43 Jahren, verstarb.

Rudolf Link, KreisbrandmeisterRudolf Link wurde am 14. April 1925 in Freiburg geboren. Bereits als Kleinkind kam er nach Palmbach und wuchs bei seiner Tante, der Familie Sophie und Wilhelm Tron auf.  Er meldete sich als junger Mann zum freiwilligen Arbeitsdienst als Soldat bei der Marine. Im Laufe des Krieges kam er in Kriegsgefangenschaft, von der er im Jahre 1947 zurückkehrte.

Er war in zahlreichen Palmbacher Vereinen und Institutionen als treibende Kraft tätig. 
So trat er schon als junger Mann in die Freiwillige Feuerwehr Palmbach ein. Von 1953 bis 1955 war er stellvertretender Kommandant und anschließend bis 1966 erster Kommandant der Palmbacher Wehr. In seiner Amtszeit trat eine besonders positive Entwicklung in der Wehr ein. Er verstand es, eine große Anzahl junger Männer für den Dienst in der freiwilligen Feuerwehr zu gewinnen und auch bei der Sache zu halten. Es wurden zahlreiche Lehrgänge an der Landesfeuerwehrschule besucht, so dass binnen kurzer Zeit eine schlagkräftige und gut ausgebildete Mannschaft zur Verfügung stand. In besonderer Erinnerung ist vielen älteren Wehrmännern noch das 25-jährige Jubiläumsfest der Palmbacher Wehr im Jahre 1964, das unter seiner Regie organisiert wurde.

Rudolf Link wurde im Juli 1966 von den Kommandanten der 58 Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises Karlsruhe als Nachfolger von Alfred Kehrbeck zum Kreisbrandmeister gewählt. Im August 1966 führte ihn Landrat Josef Groß bei der Kommandantentagung in Graben in sein neues Amt ein.

Am 16. Juli 1966 wurde im Rahmen einer Feierstunde ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug der Palmbacher Wehr übergeben. Am selben Tag übergab er sein Amt als Kommandant der Palmbacher Wehr an seinen Stellvertreter Julius Tron. (siehe Foto) Die Freiwillige Feuerwehr Palmbach, um deren Aufbau er sich große Verdienste erworben hatte, ernannte ihn zu ihrem Ehrenkommandanten.

Nach seiner Wahl zum ehrenamtlichen Kreisbrandmeister trat er in den hauptamtlichen Dienst des Landratsamtes und übernahm dort alle im Zusammenhang mit der Feuerwehr stehenden Aufgaben. Seine Arbeitsstelle bei einer metallverarbeitenden Firma in Durlach gab er auf.

In den knapp 2 Jahren seiner Tätigkeit als Kreisbrandmeister hatte er sich durch seine bescheidene, menschliche, sympathische Art viele Freunde erworben. Nicht nur bei den Feuerwehrleuten, sondern auch bei den Gemeindeverwaltungen und Bürgermeistern, mit denen er in dienstlicher Verbindung stand, war er eine respektierte Persönlichkeit. In Ausübung seiner Tätigkeit als Kreisbrandmeister starb Rudolf Link im 43. Lebensjahr. Er hinterließ seine Frau und seinen damals vierjährigen Jungen.

Weiterlesen: Kreisbrandmeister Rudolf Link

 
E-Mail Drucken

Ehrenbürger Walter Reinhard Tron

Wir wollen auf diesen Seiten von der hohen Ehrung jenes gebürtigen Palmbachers berichten, der sich um unser Ort besonders verdient gemacht hat und zum bisher einzigen Palmbacher Ehrenbürger ernannt wurde.

Walter Reinhard Tron wurde am 2. Oktober 1903 als viertes Kind des Landwirts und Steinhauers Heinrich Karl Tron und dessen Ehefrau Christine, geb. Hailer in Palmbach geboren. - Der Vater entstammte einem alten Palmbacher Waldensergeschlecht. Er hatte eine kleine Landwirtschaft, welche die große Familie jedoch kaum ernähren konnte. So arbeitete er auch als Steinhauer in den Palmbacher Steinbrüchen, um zusätzlich etwas Geld zu verdienen. Der Großvater war Schuhmacher, weshalb diese Linie Tron im Volksmund

Weiterlesen: Walter Tron - Ehrenbürger

 
E-Mail Drucken

Fritz Wilkendorf, Dichter


HEUTE IST DAS WIRKEN VON FRITZ WILKENDORF AUF GRUND SEINER NATIONALSOZIALISTISCHEN GESINNUNG SEHR KRITISCH ZU SEHEN.
Da es sich bei dem vor über 125 Jahre geborenen Wilkendorf, auch um einen Teil der Palmbacher Geschichte handelt, berichten wir hier über diese Person.


Der Palmbacher Lehrer Fritz Wilkendorf war ein bekannter Schriftsteller, Dichter und Hobbymaler.

Fritz Wilkendorf wurde am 16. April 1892 in Straßburg geboren. Seine Familie zog bereits im Winter 1892 nach Karlsruhe, wo sein Vater in der Karlsruher Kaiserpassage schon seit 1886 ein angesehenes Orient-Tee und Importhaus betrieb.

Anfangs war er in Plankstadt, Schollbrunn (Bad. Neckarland) und Leibenstadt im Schuldienst. Im Ersten Weltkrieg wurde er an der Ost- und Westfront eingesetzt, und geriet von 1918 bis 1920 in Kriegsgefangenschaft. Nach seiner Heimkehr heiratete er im Jahre 1922 seine Frau Maria Keller aus Mannheim.

Gedichte von Fritz WilkendorfSeine Stelle als Hauptlehrer in Palmbach trat er 1923 an. Er leitete die Schule als eine zweiklassige Versuchsschule, die im Auftrag des Ministeriums des Kultus und Unterrichts von der Columbia - Universität New York und der Lehrerbildungsanstalt Karlsruhe besucht wurde. Er war bis zum Jahre 1930 in Palmbach tätig. Wilkendorf wohnte während seiner Zeit als Palmbacher Lehrer in der Lehrerwohnung im Rathaus, wo ihn des öfteren der Dichter Heinrich Vierordt besuchte, mit dem er seit 1925 befreundet war. Während seiner Zeit als Rektor wurde im Jahre 1929 vom später bekannten Deutschen Maler und Grafiker Hans Fischer-Schuppach das Wandgemälde "Palmbacher Märchenwelt" gemalt. Im Jahre 1929/1930 wurde Wilkendorf nach Karlsruhe versetzt. Er wurde dort Rektor der Karl-Wilhelm-Schule, der Schiller-Schule und später der Neuen Beiertheimer Schule.

Fritz Wilkendorf hat in seiner Zeit in Palmbach zahlreiche Gedichte geschrieben und Bilder von Palmbach gemalt. Am bekanntesten sind seine Aquarelle "Kirche mit Pfarrhaus" und "Erstes Palmbacher Rathaus". Diese Bilder hängen heute in vielen Wohnzimmern. Die Motive werden auch als Plakate, Postkarten und Ehrengaben verwendet.

Auch nachdem Wilkendorf nach Karlsruhe zog, unterhielt er noch lange Jahre Kontakte nach Palmbach. Er besuchte alte Freunde und ehemalige Schüler. Als er durch Fliegerangriffe im Jahre 1945 seine Wohnung in Karlsruhe verlor, zog Familie Wilkendorf wieder nach Palmbach und wohnte lange Jahre in einer Wohnung bei der Familie Guigas, sowie im Pfarrhaus. Als wärend dem Zweiten Weltkrieg der Schulbetrieb eingestellt war, unterrichtete er die Palmbacher Erst- und Zweitklässler in seiner Privatwohnung.

Fritz Wilkendorf war ein begabter Dichter. Eines seiner bekanntesten Bücher war "Mein Badnerland - Heimatgedichte" (von Karl Jörger und Fritz Wilkendorf) aus dem Jahre 1930. Im Jahre 1965 war er im Sammelband "Dichtungen Deutscher Lehrer der Gegenwart" vertreten.

Neben seiner Tätigkeit als Lehrer war er schon seit 1924 kunstschriftstellerisch tätig. 1960 war er Mitbegründer der Karlsruher Goethe-Gesellschaft, sowie bis 1967 Mitarbeiter von zahlreichen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen, wie z. B. "Karlsruher Tagblatt" und weiteren.

Während der Zeit des Nationalsozialismus hielt er von 1938 bis 1943 im Auftrage des Kultusministeriums, in Verbindung mit der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe, zahlreiche kunsthistorische Vorträge über Hans Thoma und Albrecht Dürer.

Fritz Wilkendorf starb am 19. April 1971im Alter von 79 Jahren.

HEUTE IST DAS WIRKEN VON FRITZ WILKENDORF AUF GRUND SEINER NATIONALSOZIALISTISCHEN GESINNUNG KRITISCH ZU SEHEN.

Ansichtskarte Palmbach Kirche. Nach einem Aquarell von Fritz Wilkendorf  Erstes Rathaus Palmbach - Aquarell von Fritz Wilkendorf

Bekannte Palmbacher Ansichtskarte nach einem Aquarell von Fritz Wilkendorf, Erstes Palmbacher Rathaus - Aquarell von Fritz Wilkendorf

 Wolfgang Wilkendorf: Ortseingang Palmbach von Grünwettersbach kommend.

Die ebenfalls bekannte Zeichnung "Alt-Palmbach, Dorfeingang von Grünwettersbach her" stammt von seinem Sohn, dem in Palmbach geborenen Maler und Grafiker Wolfgang Wilkendorf (1924 - 1959). Das bekannte Aquarell "Alt-Palmbach" malte er im Jahre 1944.


Quellen:
Lebenslauf im Buch "Fritz Wilkendorf - Gedichte - Eine Auswahl" aus der Buchreihe "Das kleine Geschenk". Herausgeber: Franz Josef Wehinger, Karlsruhe, Ausgabe Juni 1967.
Sowie Palmbacher Zeitzeugen.

 

 

 
E-Mail Drucken


Häuserschmuckwettbewerb beim Ortsjubiläum 2001

Talstraße Palmbach

In unserem Stadtteil Palmbach jährt sich die Ansiedlung der glaubensvertriebenen Waldenser und damit die Gründung der ehemaligen Gemeinde Palmbach im Jahre 2001 zum 300. Mal. Anläßlich dieses Ereignisses hat der Festausschuß, der durch die Palmbacher Vereine und Organisationen gegründet wurde, verschiedene Veranstaltungen geplant. Eine davon ist das historische Dorffest am 21. und 22.07. 2001 auf der Talstraße.

Weiterlesen: 2001: Dorffest - Häuserschmuckwettbewerb

 
E-Mail Drucken


Historisches Dorffest "300 Jahre Palmbach" am 21. und 22. Juli 2001

Wo finde ich was?

Festzelte, Aktionen, Vorführungen, Speisen und Getränke:

Weiterlesen: 2001: Dorffest - Wo finde ich was

 

Copyright © 2018 Internetportal Karlsruhe - Wettersbach. Alle Rechte vorbehalten.
Joomla! ist freie, unter der GNU/GPL-Lizenz veröffentlichte Software.
Design by i-cons.ch / etosha-namibia.ch