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Sanierungsbedarf im Henri-Arnaud-Haus - Kein Aufschub möglich
Baumaßnahmen in Ötisheim - Schönenberg

Unser gemeinsames Zentrum in Schönenberg bedarf einer grundlegenden Sanierung. Dies betrifft vor allem die Elektrobereiche, aber auch das Gebälk und Gemäuer. Untersuchungen durch Architekt Weingärtner im baulichen Bereich und insbesondere durch den Fachin­genieur Stoll im elektrischen Bereich haben etliche Mängel zutage gebracht, die ein Aufschieben nicht mehr zulassen.

So haben sich Vorstand und Beirat darangemacht, die notwendigen Sanierungsschritte zu beschließen und die Beauftragung der einzelnen Gewerke mit Architekt und Fachingeni­eur vorzubereiten. Im baulichen Bereich sind es verschiedene Schäden von Putzrissen über Fachwerkschäden bis hin zu not­wendigen Malerarbeiten. Dies ist ein Betrag von voraussichtlich 57.300,- Euro.

Im elektrischen Bereich bedarf es einer kompletten Sanierung aller Elektroinstallationen bis hin zu einer zeitgemäßen Beleuchtung für die Ex­ponate im Museum. Hier müssen wir mit Kosten von voraussichtlich 107.700,-  Euro rechnen. Hinzu kommt die Mehrwertsteuer, die bei uns ja in die Kosten einfließt.

Da unsere Rücklagen für solch ei­nen großen Betrag bei weitem nicht ausreichen, haben sich Vorstand und Beirat entschlossen, das (renovie­rungsbedürftige) Verwalterhaus in der Nähe des Museums zu verkaufen, um einen eigenen Beitrag zur Finan­zierung leisten zu können.

Dennoch bleiben rund 49.000,-  Euro ungedeckt, wofür wir beim Landratsamt Enzkreis, der Gemein­de Ötisheim sowie den Landeskirchen Baden und Württemberg Zuschüsse erbeten haben. Darüber hinaus wer­den wir Spenden benötigen, um die Finanzierung abzusichern. Deshalb bitten wir Sie, diese Maßnahme mit einer Spende zu unterstützen. Dadurch wird das Henri-Arnaud-Haus, das ja unser aller Eigentum ist, für die kommenden Jahre gesichert. Herzlichen Dank.

Herbert Temme

Spendenkonto:
Deutsche Waldenservereinigung
Konto Nr. 978 124
Sparkasse Calw-Pforzheim, BLZ 666 500 85
Vermerk: „Sanierung H.-A.-Haus"

(Dieser Text wurde entnommen aus "Der Waldenser" Ausgabe Juni 2005)

 

 

Die Deutsche Waldenservereinigung e. V. wurde 1936 mit folgenden Zielen gegründet:

  • Verbindungen aufzubauen und zu pflegen zu Waldensern in aller Welt, vor allem in Italien 
    und Südamerika.

  • Pflege der Beziehungen zwischen den deutschen Waldensergemeinden, den Nachkommen 
    und Freunden in Deutschland und in der Ökumene.

  • Unterhalt des Henri-Arnaud-Hauses in Schönenberg als Museum mit Bibliothek - aber auch als Begegnungsstätte.

  • Herausgabe der Zeitschrift "Der Deutsche Waldenser" (DDV) mit Berichten aus dem Leben in 
    den Waldensergemeinden im In- und Ausland, über Tagungen und Reisen, zur 
    Waldensergeschichte und Genealogie, Veranstaltungstermine, Buchbesprechungen, u. a.

  • soweit möglich finanzielle Unterstützung der Waldenserkirchen in Italien und Südamerika, 
    sowie deren diakonischen Werken.

Diese Arbeit wird weitgehend ehrenamtlich geleistet und durch den jährlichen Mitgliedsbeitrag (derzeit 23,00 Euro) und durch Spenden ermöglicht. Mitgliedsbeiträge und Spenden sind im Rahmen der gesetzlichen Höchstbeträge steuerlich absetzbar. Mitglieder erhalten die viermal im Jahr erscheinende Zeitschrift "Der Deutsche Waldenser". 

Weitere Informationen finden Sie unter www.waldenser.de 

Bankverbindung:

  • Mitgliedsbeiträge und Spenden für das Museum und die Bibliothek
    Kto. Nr. 981 079, Sparkasse Pforzheim, BLZ 666 500 85

  • Spenden an die Waldenserkirchen in Italien und Uruguay, sowie deren diakonischen 
    Einrichtungen:
    Kto. Nr. 978 124, Sparkasse Pforzheim, BLZ 666 500 85

Werden Sie bei uns Mitglied:

Beitrittserklärung zur Deutschen Waldenservereinigung

Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung.

Deutsche Waldenservereinigung e. V.
75443 Ötisheim - Schönenberg, Henri-Arnaud-Straße 27
Frau Weber, Tel.:07041/7436, Fax:07041/863677
Internet: www.waldenser.de , Email: info(AT)waldenser.de 

 

Nachhaltige Arbeit
Die Mitgliederversammlung hat über die bevorstehenden Aufgaben der Waldenservereinigung beraten.

Am 24. April 2005 fand die diesjährige, gut besuchte Mitgliederversammlung der Deutschen Waldenservereinigung e.V. im Henri-Arnaud-Haus statt. Präsident Herbert Temme berichtete nach der Begrüßung und Ehrung der verstorbenen Mitglieder ausführ­lich über alles, was sich seit der Mit­gliederversammlung im Mai 2004 getan hatte.

Der Verkauf des Wohnhauses und die bevorstehenden Sanierungsmaß­nahmen des Henri-Arnaud-Hauses standen im Mittelpunkt. Darüber hinaus berichtete er über die Ehrenmitgliedschaft von Frau Brigitte Köhler, die leider an dieser Versammlung nicht teilnehmen konnte.

Schatzmeister Norbert Vincon trug das Rechnungsergebnis 2004 vor, das leider mit einem Jahresabmangel von 8.069,91 Euro abschloss. Gestiegene Personalkosten und Druckkosten waren die Ursachen hierfür. Der Abschluss, der durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Curacon (früher Diakonietreuhand) GmbH geprüft worden war, wurde gutgeheißen.

Auf Antrag aus der Mitgliederversammlung wurde der Vorstand für das Geschäftsjahr 2004 mehrheitlich entlastet.
Anschließend wurde der geplante Haushalt für das Geschäftsjahr 2005 mehrheitlich beschlossen.

Die ursprünglich geplanten Reparaturen wurden aus dem Haushalt herausgenommen, da sie in den großen Bereich der baulichen Gesamtsanierungsmaßnahmen eingegangen sind. Hierüber wird an anderer Stelle berichtet. Unser Ziel muss es sein, den voraussichtlichen Abmangel über eine Erhöhung der Spenden für unsere Arbeit abzufangen oder durch Ein­sparungen auszugleichen. Wichtig ist auch eine angepasste Zahlung der 2004 beschlossenen Beiträge von allen Mitgliedern.

An dieser Stelle sei auch auf das hohe ehrenamtliche Engagement vieler Mitglieder hingewiesen, die es ermögichen, dass wir unsere Arbeit auch nachhaltig aufrechterhalten können.

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung konnte Herr Temme den Geschäftsführer des Gustav-Adolf-Werkes in Württemberg, Herrn Ulrich Hirsch, herzlich begrüßen. Dieser berichtete über die Arbeit des Gustav-Adolf-Werkes und von einer Reise nach Uruguay, bei der auch die Waldensergemeinden besucht wurden. Der Vortrag wurde mit großem Beifall aufgenommen.

Herbert Temme

(Dieser Text wurde entnommen aus "Der Waldenser" Ausgabe Juni 2005)


 


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