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Waldenserort Palmbach
La Balme gegründet 1701

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Straßennamen erzählen Geschichte

Der "Vogt-Greber-Weg" in Ötisheim - Schönenberg


Vogt Greber von Maulbronn

 

 

 


 

Palmbach ist eine Neugründung der Waldenser.

Herzog Eberhard Ludwig hatte bereits 1699 Vogt Greber von Maulbronn damit beauftragt, den Abgesandten der Waldenser (Henri Arnaud) die für sie vorgesehenen Siedlungsplätze zu zeigen. Den Waldensern aus dem Perosatal wurde durch Vogt Greber Grundstücke und Bauplätze in ihren neuen Gemeinden zugewiesen. 
Am 12. Oktober 1700 wandten sich mehrere Familien auch Mörfelden an den Herzog Eberhard Ludwig von Württemberg und baten um Aufnahme in seinem Land. Vogt Greber von Maulbronn, der Sympathie für die Vertriebenen hatte, schlug seinem Fürsten vor, die Bittsteller in den vom 30-jährigen Krieg her noch fast brachliegenden Gemarkungen Grünwettersbach und Mutschelbach anzusiedeln, die damals zu Württemberg gehörten. Sie erhielten am 4. Februar 171 von Herzog Eberhard Ludwig die Erlaubnis, sich in seinem Lande anzusiedeln.

Die Siedler stammten aus der Ortschaft La Balme im Pragelatal, das zur evangelischen Kirchengemeinde Villaret gehörte. Die Waldenser kamen aus der Schweiz, wo sie für kurze Zeit Unterschlupf gefunden hatten, über die Landgrafschaft Hessen - Darmstadt (heutiges Mörfelden - Walldorf) nach Grünwettersbach.

 

 

Das Waldensermuseum "Henri Arnaud Haus" in Ötisheim - Schönenberg

 


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© Roland Jourdan


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